Nachdem es seit 1976 kein Amerikanisches Serien Cabrio mehr gab (Cadillac Eldorado), kam 1982 ein frontgetriebenes LeBaron Cabrio (K-Body) auf den Markt. Der damalige Vorstandschef Lee Iacocca verblüffte die Konkurrenz mit dieser Entscheidung. Die Frontpartie mit dem markanten Grill lässt Ähnlichkeiten zum letzten LeBaron (J-Body) erkennen, allerdings war das Design nicht unbedingt sportlich ausgefallen. Und wieder gab es ein Schwestermodell, das unter der Marke Dodge als "400 Ragtop" in den Verkauf ging.


 

Der LeBaron wurde mit zwei 4 Zylinder-Motoren ausgeliefert. Der kleinere hatte 2.2 l Hubraum und 85 PS, der andere 2.6l und 92 PS.
1984 folgten dann auch das Coupé und die Limousine. In diesem Jahr konnte erstmals auch ein Turbomotor in allen Le Baron Modellen geordert werden, der seine 144 PS aus 2.2l Hubraum schöpfte und der stärkste Le Baron war. Der 2.6l-Vierzylinder war der größte Motor und leistete 103 PS.
 
 
 
1987 kam dann der neue Le Baron (J-Body). Die Klappe vor den Scheinwerfern, sowie die stilistische Änderungen der Proportionen (lange Motorhaube) ließen den LeBaron zum modernsten Wagen der gesamten damaligen Fahrzeugpalette im Chrysler Konzern werden. Die LeBaron Limousine hingegen blieb stilistisch irgendwo zwischen den Vorgänger und dem Nachfolger hängen, die Verkaufszahlen sprechen für sich: 143.998 zu 39.050 hieß es am Jahresende.
Das Coupé und das Cabrio gab es mit einem 101 PS starken Vierzylinder und 2.5l sowie 2.2l mit 98 PS und als Turbo mit 148 PS.
Das Modelljahr 1988 brachte dem Coupé serienmäßig eine beheizbare Heckscheibe sowie breitere Reifen. Das Top Modell der LeBaron Baureihe wurde als GTC verkauft. Als neue Einstiegsmotorisierung gab es einen 2.2l Motor mit 94 PS. Wer etwas mehr Hubraum haben wollte orderte die 2.5l Variante mit 101 PS, die es allerdings nur in diesem Jahr gab.

 
1989 war das Jahr in dem der GTC auf 16 Zollrädern ausgeliefert wurde und den TurboII Motor spendiert bekam. Aus 2.2l-Hubraum erzielte der GTC 177 PS. Der "kleine" Turbo wurde modifiziert und erreichte nun 152 PS aus 2.5l Hubraum.
 
 
 
1990 wurde der von Chrysler gebaute 3,3l-V6 der Öffentlichkeit präsentiert und ersetzte im Nobel-Modell "New Yorker" den bis dato eingebauten 3.0l-V6 von Mitsubishi. Der Sechs- zylinder von Mitsubishi wurde stattdessen im Le Baron angeboten,
 
 
 
zudem wurde in Europa die Limousine der Le Baron Baureihe als "Saratoga" verkauft, der in den USA  als "LeBaron Sedan" bekannt war. Als Einstiegmodell galt nun der 2.5l mit 101 PS. Der Innenraum wurde komplett neu gestaltet um fahrerfreundlicher sprich zweckdienlicher zu sein.
 
Nach der Übernahme von Maserati, wurde ein       

Le Baron TC Maserati                             

auf Le Baron Basis als TOP - Modell gefertigt.
 
 
Der GTC kostete $ 20.406,00 als Cabrio und $ 18.238,00 als Coupé. Das 90er Modell erhielt zusätzlich einen überarbeiteten 2.2 Liter VNT-TurboIV Motor mit Intercooler, der nach wie vor 177 PS leistete.

1991 wurde der GTC dann gezähmt: Fortan gab es den GTC als 3.0l V6, wahlweise auch als 2.5l mit Turbolader. Die 2.2l-Variante wurde ersatzlos nach nur knappen 18 Monaten aus dem Programm genommen (warum nur? *grins). Stattdessen hatte der aufgeladene 2.5l-Motor 154 PS. Die Limousine konnte als erster Le Baron mit ABS geordert werden.
Der Einstieg in die LeBaron Familie bildete der 101 PS starke 2,5 Liter der nur im Coupé und im Cabrio erhältlich war.
 
1993 kam dann das große Facelifting: während sich an den Baronen im Motorenbereich von den Rahmendaten nichts änderte (nur der Turbo wurde komplett aus dem Programm entfernt), wurde die Frontpartie überarbeitet.
Für das Coupé kam neben der Limousine 1994 das Aus. Der LeBaron wurde nur noch als Cabrio in der GTC-Variante angeboten, dafür gab es nun neben dem Fahrer- auch ein Beifahrerairbag.
 
1995 wurden die letzten 36.227 LeBaron-Cabrios produziert.

Body Baujahr Bemerkung

M 1977 – 1981 Heckantrieb (wie der &dbquo;Diplomat) K 1982 – 1988 2

BODIES


Body Baujahr Bemerkung

M 1977 – 1981 Heckantrieb (wie der &dbquo;Diplomat) K 1982 – 1988 2 und 4 Türen (wie der &dbquo;Reliant) J 1987 – 1995 Coupé und Cabrio (Coupé bis 1993) H 1985 – 1989 GTS Modell, 4 Türen (wie der &dbquo;Lancer) AA 1990 - 1994 4 Türen (wie der &dbquo;Acclaim/Spirit)

MOTORISIERUNGEN


Der LeBaron wurde mit Vier- und Sechszylinder-Motoren produziert. Während sich nominell am 3.0 V6 (136 PS) nichts änderte, gab es die Vierzylinder-Motoren in unterschiedlichen Leistungsvarianten. Die Leistungszahlen wurden von HP auf PS umgerechnet.
Nachfolgende Tabelle zeigt die einzelnen Motoren sowie die einzelnen Baujahre im J-Body auf.

Motor 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995

2,2l / 94 PS X X 2.2l / 98 PS X 2.2l / 148 PS Turbo X X 2.2l / 177 PS Turbo II X 2.2l / 177 PS Turbo IV X 2.5l / 97 PS X 2.5l / 101 PS X X X X X X X 2.5l / 152 PS Turbo X X 2.5l / 154 PS Turbo X X 3.0l / 143 PS V6 (Mitsubishi) X X X X X X

STÜCKZAHLEN

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Bild8
4_Stroke_Engine
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